Wann wird Rebalancing angewendet?
Rebalancing wird angewendet, wenn Menschen körperliche oder emotionale Blockaden erleben, die sich in Verspannungen, Schmerzen oder Bewegungsstörungen äußern. Es ist besonders hilfreich bei:
- Chronischen Verspannungen: Wenn sich über längere Zeit Spannung im Körper aufbaut, z. B. durch Fehlhaltungen, stressbedingte Anspannung oder nach Verletzungen.
- Bewegungseinschränkungen: Bei Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit, oft durch verklebte Faszien oder Bindegewebe.
- Stress und emotionalen Blockaden: Da Rebalancing auch auf der emotionalen Ebene wirkt, kann es helfen, unbewusste Spannungen zu lösen, die durch emotionale Belastungen entstehen.
- Nach körperlichen Verletzungen: Rebalancing kann dazu beitragen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und die Heilung zu unterstützen.
Es ist eine ganzheitliche Methode, die nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Gesundheit fördert, indem sie Faszien und Bindegewebe gezielt bearbeitet.
Wann darf Rebalancing nicht angewendet werden?
- Akute Entzündungen
- Infektionen, fiebrige Erkrankungen oder entzündete Körperstellen.
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwere Durchblutungsstörungen.
- Akute Verletzungen oder Operationen
- Frakturen, frische Wunden, noch nicht verheilte Narben oder kürzlich erfolgte Operationen.
- Thrombosen oder erhöhte Thrombosegefahr
- Massagen könnten ein Blutgerinnsel lösen.
- Krebserkrankungen
- Nur nach Rücksprache mit einem Arzt und bei entsprechender Indikation.
- Osteoporose im fortgeschrittenen Stadium
- Gefahr von Knochenbrüchen durch Druck oder Bewegung.
- Hauterkrankungen
- Ansteckende oder entzündliche Hautprobleme, z. B. offene Wunden, Ekzeme, Pilzinfektionen.
- Psychische Instabilität
- Bei schweren psychischen Erkrankungen sollte vorher Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten gehalten werden.
- Schwangerschaft
- Nicht in den ersten drei Monaten, danach nur mit Vorsicht und unter Berücksichtigung der individuellen Situation.
- Blutgerinnungsstörungen oder die Einnahme von Blutverdünnern
- Erhöhtes Risiko für Blutergüsse oder innere Blutungen.